habito

gesund bauen – anders wohnen – besser leben

20. April 2017
von habito
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Verschwendung – Wirtschaft braucht Überfluss

Verschwendung – Wirtschaft braucht ÜberflussSparen, streichen, geizen – davon reden heute alle. Nicht nur in der Politik und in den Unternehmen haben phantasielose Buchhalter und Controller die Macht übernommen.

Das ist eine Sackgasse, sagt der Wirtschaftsjournalist Wolf Lotter – mehr Wohlstand, Fortschritt und Glück ist nicht das Produkt von Knapsen und Knausern, sondern war in der Geschichte schon immer die Folge verschwenderischen Handelns. Wer nichts sät, wird nichts ernten. Von nichts kommt nichts.

Verschwendung ist gut – sie ist produktiv, sie ist erfinderisch und sie ist natürlich. Seit Milliarden von Jahren handelt die Evolution verschwenderisch. Wir sind das Produkt dieser natürlichen Vielfalt. Märkte funktionieren von jeher auf der Basis eines verschwenderischen Angebots und einer vielfältigen Nachfrage. Ein Einheitssortiment zum Einheitspreis ist bloß der Traum aller Einfältigen, die Gesellschaft und Wirtschaft mit ihrem Sparwahn überziehen. Dabei ist Verschwendung die Grundlage von Kapitalismus und Kultur.

Wer verschwendet, nützt anderen – tut also nicht nur sich selbst etwas Gutes. Wolf Lotter erteilt den Geizhälsen, Neidern, Sparaposteln und Kostendrückern eine klare Absage. Er feiert die grandiosen Verschwender, die spendablen Gönner und alle, die fröhlich nach der Devise leben: Leben und leben lassen. Oder anders gesagt: Genug kann nie genügen.

Pressestimmen:

Financial Times Deutschland, 28. Juni 2006: „Lotter schreibt geistreich und kurzweilig, brillant unerwartet und überbordend gebildet. Er verschwendet Wissen, Worte und Geschichten, zeigt die Vielfalt seiner Argumente und geht so – im Sinne des Autors – mit gutem Beispiel voran. Von Apostel Paulus über Augustinus, Napoleon, Max Weber, Henry Ford bis zu Franz Müntefering lässt Lotter so ziemlich alle auflaufen, die den Einheitskapitalismus geprägt, beschreiben oder verdammt haben.“

Werner Tiki Küstenmacher, 19. April 2006: „Es gibt wenige deutsche Autoren, die sich mit „simplify your life“ kritisch und intelligent auseinandergesetzt haben. Einer, der es in herausragender Weise getan hat, ist der Wirtschaftsjournalist Wolf Lotter, Mitgründer der großartigen Zeitschrift Brand eins. Er hat ein Buch geschrieben, dass ich zur Zeit lese und das mich sehr fasziniert. Es heißt Verschwendung …“

ca. 240 Seiten, Hardcover – 3-446-40035-4 – € 19,90 (D) – € 20,50 (A) – SFR 36,00

Wolf Lotter, Jahrgang 1962, ist Wirtschaftsjournalist und Mitbegründer von brand eins. In seinen Artikeln geht es vor allem um die Zusammenführung von Wirtschaft und ganz normalem Leben – der persönlichen Ökonomie also – und um die Weltfremdheit vieler, die Wirtschaft betreiben. Als Kommentator ist er für zahlreiche deutschsprachige Medien und Rundfunkanstalten tätig.

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27. Oktober 2016
von thobit
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GravityLight – Licht aus Schwerkraft

GravityLight ist eine Lampe, die keinen Stromanschluss oder Brennstoff braucht. Die Energie, die diese Lampe zum Leuchten bringt, ist überall auf unserem Planeten endlos und kostenlos verfügbar – die Schwerkraft (Gravitation).

Diese Lampe nutzt das gleiche Prinzip wie alte Stand- oder Kuckucksuhren. Ein Gewicht, an eine Schnur gehängt, wird angehoben, und wenn es losgelassen nach unten strebt, dreht die Schnur einen Dynamo, der Leuchtdioden mit Strom versorgt.

9. August 2016
von thobit
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Ist Nachbarschaft heute noch möglich?

NachbarschaftDie Antwort auf die im Titel gestellte Frage ist ohne Umschweife: Ja. Menschen sind soziale Wesen. Ohne in soziale Beziehungen eingebettet zu sein, könnten sie weder materiell noch psychisch überleben. Soweit es sich um informelle Beziehungen handelt, beruhen sie auf Verwandtschaft, Freundschaft oder auf räumlicher Nähe. Letztere nennt man Nachbarschaft. Aber welche Qualität diese sozialen Beziehungen annehmen und welche Rolle sie spielen, ist historisch wandelbar (Walter Siebel in dem sehr empfehlenswerten Buch Nachbarschaft)

Gebundene Ausgabe: 244 Seiten
Verlag: Callwey, G (28. September 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3766718177
ISBN-13: 978-3766718174

8. August 2016
von thobit
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Nachbarn

Nachbarn sind Leute, von denen wir möglichst wenig mitbekommen wollen. Was geschieht, wenn man einfach mal bei ihnen klingelt?

Lena Steeg hat es getan ()

http://www.zeit.de/2016/28/nachbarn-kennenlernen-wohnhaus-stadt/komplettansicht

26. Juli 2016
von thobit
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Das Gemüsebeet fürs Wohnzimmer

Das Massachusetts Institute of Technology MIT hat ein Ökosystem entwickelt, mit dem Sie zu Hause täglich frische Vitamine ernten können.

Aquaponik heißt das Verfahren, das Techniken der Aufzucht von Fischen in Aquakultur und der Kultivierung von Nutzpflanzen in Hydrokultur verbindet. Ein Beispiel dafür ist das Projekt Tomatenfisch vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin.

Ein paar Nummern kleiner hat das GROVE-Laboratorium dieses System jetzt fürs Wohnzimmer passend gemacht.

http://grovelabs.io/product

26. Juni 2016
von thobit
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Warmwasser vom Schieferdach

Die üblichen Sonnenkollektoren sehen nicht auf jedem Dach schön aus. Es geht auch anders, zum Beispiel mit Dachziegeln, die als Absorber dienen, die also aus der Sonneneinstrahlung warmes Wasser machen. Wie das funktioniert, ist bei WIKIPEDIA gut beschrieben.

Die spanische Firma Cupa Pizarras hat solch eine solarthermische Dacheindeckung entwickelt, die nicht nur aussieht wie ein traditionelles Schieferdach, sondern tatsächlich aus natürlichem Schiefer besteht. Das System heißt Thermoslate und kann auch als Fassadenbekleidung verwendet werden.

So wird’s gemacht:

http://www.cupapizarras.com/int/thermoslate

1. April 2016
von thobit
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Endlich unendlich Energie

Die Firma EXYTRON hat ein System entwickelt, das Energie aus erneuerbaren Quellen nutzt und in einem geschlossenen System komplett ohne Emissionen Strom, Wärme oder Kälte liefert. Das System mit dem Namen SmartEnergyTechnology basiert auf Strom aus Sonnen-, Wind- oder Wasserkraft, der eine Elektrolysezelle gespeist, in der Wasser in seine Bestandteile Wasser- und Sauerstoff zerlegt wird. Der Wasserstoff wird in einem Katalysator zusammen mit CO2 zu Methan umgesetzt. Dieses „Erdgas“ lässt sich problemlos speichern und – bei Bedarf – verbrennen, zum Beispiel in einer Therme oder einem Blockheizkraftwerk.

SmartEnergyTechnology

24. März 2016
von thobit
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Mini-Elektroauto für die Stadt der Zukunft

Microlino ist ein Mini-Elektroflitzer, der Potential als Fortbewegungsmittel der Zukunft hat und im Wege der Urbanisierung einen sinnvollen und nachhaltigen Beitrag leisten kann. Der Einstieg erfolgt über die Vordertür, das Fahrzeug wiegt 400 Kilo, die Spitzengeschwindigkeit beträgt 100 km/h, und mit einer Ladung soll man 100 Kilometer weit kommen. Als Inspirationsvorbild fungierte die als „Knutschkugel“ bezeichnete Isetta von BMW.

24. März 2016
von thobit
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InStore-Farming: Berliner Metro baut Kräuter und Salat im Markt an

Zusammen mit der Metro Innovation Group, entwickelt INFARM die Zukunft des Einzelhandels. Der Kräutergarten ist die erste InStore Farm in Europa. Hier werden köstliche Erzeugnisse in voller Transparenz und direkt auf Nachfrage, 365 Tage im Jahr angebaut. Beim Indoor Farming wachsen die Pflanzen auf einer dünnen, aber sehr nährstoffreichen Wasserschicht. Jede einzelne Pflanze erhält dabei die optimale Menge an Licht und Nährstoffen. Auf diese Weise soll später ein besonders intensiver Geschmack entstehen.

9. März 2016
von Paul
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Für faire Mieten und soziale Stadtentwicklung

Katrin Schmidberger lebt in Kreuzberg und ist seit 2011 für Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus. Sie setzt sich für faire Mieten und bezahlbaren Wohnraum, soziale Stadtentwicklung und eine neue Liegenschaftspolitik ein [mehr…]